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Mentoring – Mentoren/innen

Motivation

Engagement für den Nachwuchs und das Interesse, die eigenen Erfahrungen und das gewonnene System- und Organisationswissen gezielt zur Förderung hoch qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen einzusetzen, sind entscheidende Motivationsfaktoren für die Tätigkeit als Mentorin oder Mentor.

Mentoring in der Praxis

Stimmen Sie zu Beginn der Mentoring-Partnerschaft die Erwartungen und Ziele mit Ihrer Mentee/Ihren Mentees ab. Treffen Sie klare Vereinbarungen über Häufigkeit, Dauer und Form des Kontakts und über die Vertraulichkeit der Gespräche.
Fördern Sie die Entwicklung einer vertrauensvollen Beziehung, indem Sie aktiv zuhören und Anerkennung und Wertschätzung vermitteln.
Beraten Sie Ihre Mentee(s) bei der weiteren Planung und Entwicklung ihrer Karriere. Berichten Sie von Ihrem eigenen Karriereweg und thematisieren Sie auch Probleme und Unsicherheiten, die Sie selbst bewältigen mussten.
Geben Sie der Mentee/den Mentees konstruktives Feedback zu ihrem wissenschaftlichen Profil und zu ihren Kompetenzen und Entwicklungspotenzialen.
Unterstützen Sie die Vorbereitung Ihrer Mentee(s) auf Berufungsverfahren und erläutern Sie Ihre Erfahrungen mit Berufungskommissionen.
Vermitteln Sie Ihr Wissen über Entscheidungsstrukturen, formale und informelle Prozesse und "Spielregeln" im Hochschul- und Wissenschaftssystem.
Erläutern Sie die Anforderungen einer Professur und vermitteln Sie Ihre eigenen Führungserfahrungen und Ihr Management-Know-how.
Beraten sie Ihre Mentee(s) bei der Bewältigung herausfordernder Aufgaben und in Konfliktsituationen.
Wirken Sie als "Türöffner" und unterstützen Sie die Mentee(s) dabei, ihre Kontakte innerhalb der Scientific Community und zu relevanten Institutionen und Organisationen zu erweitern.

© 2007, letzte Änderung 02.03.2012